Feb 092014
 

Wenn ich ehrlich bin, glaubte ich heute nicht an einen weiteren Lauf. Da war zum einen der gestrige lange Lauf, der mich doch ziemlich an die Grenze brachte und zum anderen die Geburtstagsfeier eines sehr guten Freundes beim Griechen mit Meze, Wein und viel Ouzo. Aber getreu dem Motto „Wer saufen kann, kann auch laufen!“, legte ich heute noch mal die neuen Saucony Kinvara TR2 an und machte mich auf zu einer lockeren Runde.

Nachdem ich den Kinvara TR2 zuletzt auf einer für diesen Schuh denkbar ungeeigneten Strecke und noch dazu mit Fahrtspiel testete, dachte ich mir, heute schaun wir mal, wie der Schuh in seinem eigentlichen Element ist. Den Trails, weichen Böden und Lehm und Dreck  😎 Natürlich musste ich auch erst mal sehen, wie das bei mir heute so läuft und da war ich angenehm überrascht. Die Strecke war dreckig, hügelig und führte mich über Wald und Flur. Im Wald liefen mir dann noch fünf Rehe über den Weg; einfach zu schön.

Zu den Kinvara TR2. Die Schuhe sind bei diesen Strecken einfach genial. Gestern Nacht regnete es noch mal ausgiebig und entsprechend weich und rutschig war der Untergrund. Die Schuhe haben einen phantastischen Grip auf diesen schlammigen Böden. Was auch sehr positiv auffällt, ist die Feinfühligkeit des Schuhs, die trotz der relativ harten Sohle absolut klasse ist. Man spürt jede Unebenheit am Boden und auch die Steinchen und Äste, was meines Erachtens erst ein gutes Laufgefühl möglich macht.

Ich habe mir den Schuh für diese Art laufen gekauft und ich habe den richtigen Schuh für mich im Trailbereich gefunden. Nach dem negativen Ausflug mit dem Brooks Cascadia 9 bin ich bei meinem Schuh angekommen. Toller Schuh ohne viel Schnickschnack. Leicht und relativ flexibel und vor allem feinfühlig. So muss ein Laufschuh sein!

Die nächsten zwei Tage muss ich leider pausieren, da am Mittwoch die Spiroergometrie ansteht und dafür müssen die Speicher voll sein und ich vor allem ausgeruht und ohne jegliche Erschöfungserscheinungen.

Hier sind noch die Werte des heutigen Laufs.

Feb 062014
 

Gestern musste ich unbedingt meine neuen Laufschuhe testen. Die Saucony Kinvara TR2. Das Muss kam einfach aus der Enttäuschung über die letzten Schuhe (Brooks Cascadia 9) und ich dachte mir, bei diesem Test setze ich meine Erwartungen höher an und deshalb lief ich nahezu ausschließlich Asphalt, was für einen Trail-Schuh nicht gerade der optimale Laufuntergrund ist. Und weil ich schon dabei war, dachte ich mir, mach es noch etwas härter und mach ein Fahrtspiel daraus  😈

Hier sind erst mal die Schuhe.

Wer bei den Kinvara TR2 einen Laufschuh wie den herkömmlichen Kinvara 4 oder eben den Vorgänger Kinvara 3 erwartet, dem sei gesagt, dass auch dieser Schuh eine deutlich härtere und unflexiblere Sohle hat. Das macht das Laufen auf reinem Asphalt natürlich im wahrsten Sinne des Wortes härter. Aber die Sohle ist nich all zu dick und bleibt dadurch flexibel.

Während des Laufes fiel die harte Sohle vor allem beim Bergablaufen auf. Die Stöße sind hier doch deutlich härter, als beim normalen Kinvara und auch bei den Tempoeinheiten merkte man die härte des Schuhs deutlich. Dennoch muss ich sagen, dass dieser Schuh bei mir bleiben wird, da er für Trails mit Sicherheit gut geeignet ist. Die Sohle hat ein Profil, was ein Abrutschen abseits des Asphalts gut verhindert und das Obermaterial ist auch deutlich stabiler als beim normalen Kinvara. Trotz des festeren Obermaterials bleibt der Schuh bequem.

Mit dem Kinvara TR2 ist Saucony ein guter Trailschuh gelungen, der sicherlich potential nach oben bietet, aber für mich derzeit die erste Wahl ist. Der Platz nach oben bezieht sich vor allem auf die harte Sohle, da ich der Meinung bin, dass man das besser machen kann.

Hier die Trainingsdaten vom gestrigen Lauf.

Update: Hier ist der Bericht zum 2. Testlauf mit den Kinvara TR2.

Feb 012014
 

Heute morgen überlegte ich noch, ob ich überhaupt laufen soll, da mir mein Hals immer noch etwas kratzte. Aber dank Ingwertee und viel Schlaf ging es mir heute Mittag dann doch deutlich besser und daher dachte ich mir, dass ich zumindest einen kurzen Lauf wagen kann.

Um ehrlich zu sein, war es auch das tolle Wetter heute. Herrlicher Sonnenschein und um die 5 Grad ließen mich einfach nicht still sitzen und ich dachte mir, es ist ja auch eine gute Gelegenheit die neuen Laufschuhe zu testen.

Also zog ich meine neuen Cascadia 9 an und machte mich auf zu einem kurzen Lauf in praller Sonne. Ich wählte bewusst einen Weg, der viele verschiedene Untergründe ging, um den Schuh zu testen. Gleich zu Beginn merkte ich, wie hart der neue Schuh ist und ich dachte mir, OK für den Asphalt ist er definitiv nichts und lief weiter in Richtung eines Flurbereinigungsweges. Da kam das nächste negative Aha. Selbst wenn man über Steinchen von 1 cm Größe lief, spürte man am Fuß so gar nichts und das ist etwas, mit dem ich nicht mehr klar komme. Ich will den Untergrund spüren!

Nach ca. sechs Kilometern merkte ich, dass meine Fußsohlen begannen taub zu werden und meine Beine fingen an den Schienbeinmuskeln zu schmerzen an. In diesem Moment war ich froh, dass ich nur noch zwei Kilometer vor mir hatte.

Als ich dann zu Hause ankam, hatte ich Schmerzen in den Knien und meine Schienbeinmuskulatur war schmerzhaft verspannt. Und das nach gerade mal acht Kilometern!
Vielleicht gibt es Menschen, die mit diesem Schuh klar kommen, ich gehöre jedenfalls definitiv nicht dazu. So gut mir der Schuh auch gefällt, er ist nichts für mich und daher wird er am Montag die Rückreise antreten.

Ich habe mir bereits einen neuen Schuh ausgesucht, den ich dieses Wochenende noch bestellen werde. Sobald er da ist, werde ich Bilder bereit stellen und der erste Test wird dann auch nicht lange auf sich warten lassen.

Hier sind die Trainingsdaten des Testlaufes.

Feb 012014
 

Als ich Silvester 2013 mal wieder meinen Brooks Adrenaline lief, waren nach dem Lauf zwei Dinge klar:

  • diesen Schuh kann ich nicht mehr laufen (ich brauche was Neutrales für den Winter!)
  • aufgrund von 1. werde ich auch meinen Asics Gel Moriko GTX 4 nicht mehr laufen können

Als ich dann noch das erste Mal in diesem Jahr im Schneematsch lief und mich dabei ein paar mal fast hinlegte, kam ich dann zu einer weiteren Erkenntnis:

  • ein neuer Laufschuh muss her!

Also ging ich mal auf die Seite von Brooks, um mir dort die aktuellen Modelle anzusehen und da fand ich zwei Modelle und ich musste wirklich sehr lange überlegen, was ich mir da jetzt zulegen soll. Da war zum einen der PureGrit 2, der mir ja eigentlich eher zusagte, als der andere: Cascadia 9
Ich entschied mich dann aber für den Cascadia 9 und zwar aus dem simplen Grund heraus, dass ich einen Schuh für schlechtes Wetter (vor allem Winter) suchte und meiner Meinung nach ist der PureGrit nichts für den Winter.

Diese Woche kam er dann an, der neue Cascadia 9. Mir gefällt die Farbe ungemein, allerdings frage ich mich schon jetzt, wie lange der Schuh so sauber bleibt? Ich werde ihn unbarmherzig besudeln  😈 Der nächste Lauf erfolgt def. mit den Neuen …

Ich bin sehr gespannt auf den ersten Lauf mit meinen neuen Brooks (run happy!). Natürlich werde ich bei Gelegenheit berichten, wie ich mit den Neuen zufrieden bin …

Update

Da das Wetter heute einfach zum laufen einlud, nutzte ich die Gelegenheit, die neuen Schuhe zu testen. Gleich vorweg, für mich war es eine Entäuschung und es war mein erster und zugleich mein letzter Lauf mit diesen Schuhen. Von run happy kann leider nicht die Rede sein.

Hier der Test vom Cascadia 9.

Jun 022013
 

Am Freitag kamen endlich meine lang ersehnten neuen Laufpartner: Saucony Kinvara 4

Saucony Kinvara 4 geändertes Design Kinvara 4 - sieht gut aus

So weit ich es nach einem ersten Lauf beurteilen kann, ist der Kinvara 4 nicht viel anders als der Kinvara 3. Das einzige was mir bislang auffiel, war die meines Erachtens bessere Haftung der Sohle.

Ich lief auch heute wieder los, um eventuell neue Pfade zu erkunden und das tat ich dann auch wieder. Mit dabei war wieder das Iskiate. Irgendwie habe ich das Gefühl, ich gehe ohne dieses Zeug nicht mehr auf eine längere Tour.

Heute lief ich „nur“ ca. 23 Kilometer, muss aber gestehen, dass es mich schon sehr in den Füßen juckte, noch 10 oder 15 Kilometer drauf zu packen. Allerdings wollte ich meine Waden nicht ganz und gar überreizen.

Als ich von Wildensorg nach Bamberg lief, fiel mir heute ein schönes, Bamberger Ortsschild auf, was die Liebe der Bamberger zum Basketball besser ausdrückt als alles andere.

Freak City

Freak City

Ich überlegte, wie ich weiter laufen sollte und entschloss mich dann über Bug nach Neuhaus zu laufen. In Bug schoss ich noch schnell ein Bild von der Regnitz, weil die Hochwasserpegel derzeit ja Gesprächsthema Nummer 1 sind.

Regnitz bei Bug

Regnitz bei Bug

Zwischen Bug und Neuhaus gibt es nicht all zu viel zu sehen. Zumindest dachte ich das bisher. Wenn man allerdings ein wenig die Augen aufmacht, kann man auch an einem einfachen Stück Wald verdammt viel Schönheit erkennen.

Wald zwischen Bug und Neuhaus

Wald zwischen Bug und Neuhaus

Kurz vor Neuhaus stoppte ich noch mal kurz, um ein Bild von dem sonst so kleinen Bach zu machen. Zur Zeit wäre es besser, nicht rein zu fallen …

Hochwasser bei Neuhaus

Hochwasser bei Neuhaus

Der weitere Heimweg verlief recht unspektakulär. Das einzig Interessante, was ich noch sehen konnte, war das Hochwasser bei der Kläranlage bei Knottenhof. Da ist wirklich ganz gut Wasser im Aurachgrund  😈

Kläranlage 1 Kläranlage 2

Es war ein schöner Wochenabschluss mit neuen Laufschuhen, die ich jetzt schon genauso liebe, wie ihre Vorgänger.

Hier noch die heutigen Trainingsdaten.