Aug 302013
 

Meinen letzten Lauf musste ich ja aufgrund recht übler Schmerzen in der rechten Wade abbrechen und seitdem versuche ich den Schmerz mit Traumeel Tabletten und Traumeel Salbe in den Griff zu kriegen. Da ich mir aber denke, dass aktive Regeneration besser ist, habe ich mir endlich (der Wunsch war schon länger im Kopf) eine Blackroll zugelegt, mit der ich mich quasi selbst therapieren bzw. massieren kann.

Blackroll

Früher dachte ich ja immer, dass das ziemlicher Klimbim ist, aber nach Lektüre so einiger Lauf- bzw. Triathlonforen dachte ich mir, dass so viel positive Berichte von Sportlern nicht falsch sein können. Heute habe ich mich also erstmals mit diesem neuen Folterinstrument gequält und ich gestehe, der Schmerz war einfach unbeschreiblich.

Aber wie bei jeder guten Massage kam nach dem Schmerz auch die Entspannung und die Durchblutung und ganz ehrlich, man merkt sofort eine Verbesserung am Muskel. Der erste Versuch hat mich schon mal überzeugt und ich werde mich jetzt mal mit der DVD befassen, die dabei war. Mal sehen, was man mit dem Teil noch so alles anstellen kann 😈

Auf jeden Fall werde ich die Blackroll zukünftig nach intensiveren Trainingseinheiten oder Wettkämpfen als Massagemittel benutzen um die malträtierte Muskulatur wieder aufzulockern. Bis jetzt denke ich ganz klar, dass die Anschaffung eine gute Investition ist.

Feb 162013
 

Gestern abend war ich beim Orthopäden, weil die Schmerzen in meinem rechten Bein doch deutlich zu nahmen. Zwar nicht so, dass ich mir wirklich Sorgen mache, aber doch so, dass der Spaß beim Laufen doch sehr beeinträchtigt ist. Eigentlich ging ich ja davon aus, dass ich ein bisschen gerichtet werde und es damit gut ist. Leider war dem nicht so 😥

Wie mir unsere Freundin Denise schon sagte, ist mein rechtes Bein derzeit 1 cm länger, als mein linkes. Aus diesem Grund bekam ich Einlagen verordnet. Jetzt bin ich aber der Typ, der von derlei Maßnahmen nicht besonders viel hält, zumal meine Beine ja nicht wirklich unterschiedlich lang sind. Vielmehr ist es ja so, dass irgendwo bei mir ein Schiefstand ist und ich denke, dass es sinnvoller wäre, den Schiefstand zu beheben anstatt ihn auszugleichen.
Ich werde also mal abwarten, was unsere Denise mir rät und vielleicht auch bei mir machen kann (Denise, wenn du das liest, weißt du ja, was dich erwartet 😈 ; keine Sorge ist halb so wild).

Da ich immer noch ein bisschen Schmerzen hab, war die Vorfreude auf das heutige Techniktraining bei Julia auch nicht so groß, wie beim letzten Mal. Aber ich bin immer der Meinung, dass Jammern nicht viel hilft und ging dann natürlich doch hin 😎

Beim Training heute ging es zur Sache: Viel Koordination und Kraft und natürlich Lauf-ABC. Ich dachte früher immer, wenn ich Videos oder Bilder dazu sah, dass das ja wohl nicht so schwer sein könne; naja, so kann man sich täuschen. Es ist echt hart und man lernt Muskeln kennen, deren Existenz man bislang gar nicht wahrgenommen hat. Dafür merke ich sie jetzt um so deutlicher 😈

Was bei diesem Training irre gut ist, dass man danach wirklich merkt, dass es einem richtig gut tut. Vor allem merkt man, wenn man dann mal zwei Runden rennt, dass die Beine plötzlich ganz anders laufen wollen. Der Aufbau dieser unbekannten Muskeln bringt wirklich was und ich denke, dass ich mir durch derartiges Training die oben erwähnten Einlagen schenken kann :mrgreen:

Eigentlich wollte ich ja nach dem Training noch eine Runde laufen, aber ich war heute dermaßen fertig, dass ich heute einfach der Meinung war, dass es reicht. Dann lieber morgen einen langen Lauf und vielleicht ein bisschen Gymnastik.

Hier sind noch meine Trainingsdaten von heute.

Feb 162013
 

Letztes Jahr lies ich bei mir mal eine Leistungsdiagnostik machen, damit ich mal erfahre, in welchen Herzfrequenzbereichen ich vernünftig trainieren kann / soll, um meine Kondition und Leistung zu verbessern.

Ich habe die Spiroergometrie bei saludis durch Julia Emmler durchführen lassen und war vom Ergebnis nicht großartig überrascht. Wie drückte sich Julia aus? Sie sagte „gutes Fahrgestell, aber am Motor musst du arbeiten“.

Aus den ermittelten Werten, die ich zwei Wochen danach bekam, wurden mir dann folgende Herzfrequenzbereiche für das Training als Empfehlung gegeben:

REG 65 – 135
GA1  135 – 148
GA2  148 – 159
EB  159 – 164
SB  164 – 180

 

Da es mir wirklich an Grundlagenausdauer mangelte, war die klare Empfehlung, besonders viel im GA1-Bereich zu trainieren und GA2 mit einzubauen. Von Julia bekam ich noch einen Trainingsplan über vier Wochen, den ich auch ganz gut umsetzen konnte.

Mittlerweile trainiere ich ohne Plan, aber doch aus dieser Erfahrung heraus aufbauend und ich muss sagen, dass mich das Ergebnis, vor allem über Distanzen um 20 km, doch sehr überrascht und mich zu weiterem Training antreibt. Auch mein Tempo im 10 km-Bereich hat sich ganz deutlich verbessert und ich hoffe, dass ich das beim Keiserdomlauf im März unter Beweis stellen kann.

Ich werde Julia demnächst mal fragen, ob es denn sinnvoll ist, die Diagnostik zu wiederholen um ein aktuelles Bild zu erhalten, vor allem weil sich gerade im Bereich meiner Grundlagenausdauer doch so einiges getan hat.

Wie ich bereits im Kommentar zu einem Artikel der Running Twins erwähnte, kann ich diese Art der Leistungsdiagnostik nur jedem empfehlen, der an seiner Fitness arbeiten will. Nicht ganz billig, aber aufschlussreich und bei Julia bekommt man dann auch einige sehr gute Tipps zum weiteren Training mit an die Hand.