Okt 032014
 

Der Kinvara von Saucony ist und bleibt mein liebster Laufschuh. Allerdings habe ich mit den drei Modellen unterschiedliche Erfahrungen gesammelt und ich muss gestehen, sie werden mit der höheren Versionszahl nicht gerade besser 👿

Sobald ich demnächst Zeit finde, werde ich mal über die einzelnen Modelle berichten und über die Verbesserungen und Dinge, die Saucony auch gerne hätte bleiben lassen können …

Mai 112014
 

Als ich heute morgen zum Fenster hinaus sah, muss ich zugeben, dass sich meine Lust aufs Laufen doch merklich reduzierte. Der Himmel war dunkel und die Bäume zeigten an, dass es nicht gerade windstill war. Da sich aber meine allerliebste Ehefrau irgendwann aufmachte zu laufen, konnte ich doch nicht einfach zu Hause bleiben. Also zog ich meine Laufsachen an, schlüpfte in meine nagelneuen Saucony Kinvara 5 und machte mich bei gerade einsetzendem, strömenden Regen auf zu laufen.

Blick zurück nach Hartlanden

Blick zurück nach Hartlanden

Ich bin ja jetzt so eher der Typ Läufer, dem Wasser so gar nichts ausmacht und von daher dachte ich mir, pfeif drauf, hauptsache du bist in der Natur, bekommst frische Luft und läufst. Kaum hatte ich diesen Gedanken, war es auch schon vorbei mit dem Regen. Die Sonne kam ein wenig raus, aber Wind kam auf; natürlich Gegenwind. Was auch sonst?! Ich hasse das, aber man muss auch das Positive darin sehen. Macht das Training härter und das ist gut für mich 😈

Irgendwann nach Walsdorf kam dann ja glücklicherweise der Wald und das Schöne an so einem Wald ist ja, dass darin der Wind kaum zu spüren ist. Man hört ihn, gelegentlich kommen Äste usw. herunter geflogen und erschlagen einen fast, aber er kommt einem nicht mehr entgegen und außerdem sieht so ein Waldweg ganz nebenbei bemerkt auch grandios aus.

Pfad nach Bamberg

Pfad nach Bamberg

Ich lief also durch den Wald nach Bamberg, um dann zur Altenburg hoch zu laufen. Ich kann euch sagen, jeder Läufer in Bamberg weiß, was das für eine elende Plackerei ist, den Rinnersteig hoch zur Altenburg zu laufen. Diejenigen, die bei einem Weltkulturerbelauf (Halbmarathondistanz) dabei waren, können da auch ein Liedchen davon singen. Aber wenn man den Kampf dann gewonnen hat, wird man mit einer phantastischen Aussicht belohnt. Beim WKEL hat man dafür leider keine Zeit   🙁

Rinnersteig - der gehasste Weg Ich auf der Burg

Blick von der Altenburg Rinnersteig - der gehasste Weg

Die Altenburg runter ist übrigens noch weniger ein Zuckerschlecken (da bekommt man schnell blaue Zehennägel 😈 ). Nach dem ich unten war und mich den Kaulberg wieder hochgekämpft hatte, war wieder Gegenwind angesagt und weil es so herrlich war, mit Regen von vorner. Top. Besser geht es gar nicht. Aber der Spuk war dann auch relativ schnell wieder vorbei und als ich dann auf dem Weg nach Stegaurach war, wurde ich wieder belohnt mit dem Blick auf die Blumenwiese. Ist ja auch mal schön, wenn ein Bauer die Wiese mal blühen lässt. So was sieht man heute ja nicht mehr all zu häufig.

Blumenwiese Blick zurück

Natürlich war auch auf diesem Stück und den letzten Anstieg hoch auch Gegenwind. Und doch war es heute ein toller Lauf. Einfach ein schöner Wochenabschluss  :mrgreen:

Hier sind die Trainingsdaten vom heutigen langen Lauf.

Mrz 062014
 

Eine neue Flasche für Eiweiß-Shakes

Vor einiger Zeit kaufte ich mir mal eine Kunststoffflaschen mit integriertem Depot zum Anmischen von Proteinshakes. Das Ding sah toll aus, funktionierte eher schlecht als Recht und war zudem auch undicht, was natürlich immer zu einer gewissen Sauerei beim Schütteln führte. Zu Hause mische ich meine Shakes einfach mit einem Stabmixer. Das geht schnell und ergibt einen absolut klumpenfreien Shake. Die Frage für mich war nur, wie mache ich das unterwegs?

Meine Erwartungen

Ich habe mich jetzt längere Zeit – also eben immer mal wieder – nach geeigneten Flaschen umgesehen, die meine Bedürfnisse erfüllen:

  • bruchsicher
  • nicht zu klein
  • nicht zu groß
  • frei von BPA
  • dicht
  • klumpenfreie Shakes

Kürzlich wurde ich endlich fündig. Also zumindest versprach das die Produktbeschreibung der BlenderBottle Sportmixer Shaker. Wenn ich das jetzt mal mit den Bedürfnissen vergleiche:

  • Kunststoffflaschen (von daher rel. bruchsicher)
  • Spülmaschinen geeignet
  • 590ml Kapazität (passt imho ideal)
  • sicherer Schraubdeckel (da sollte dichtheit gewährleistet sein)
  • patentierter BlenderBall Schneebesen (klumpenfrei …)

Das las sich alles so gut, dass ich mir die Flasche bestellte und dazu gleich die passenden Container, die es in verschiedenen Größen gibt. Ich bestellte mir die GoStak Starter 3Pak. Zu den Containern komme ich später noch mal.

Die Flasche

Ich habe mir die BlenderBottle in transparentem Schwarz bestellt (bunte Flaschen habe ich jetzt schon genug). Die Flasche ist angenehm kompakt und hat in der oberen Hälfte eine Verjüngung, die gummiert ist. Ich persönlich finde das nicht schlecht, da die Falsche dadurch rutschsicher in der Hand liegt, was beim Schütteln wohl kein Nachteil sein dürfte.

Der Verschluss der Flasche hat eine genoppte Oberfläche, die beim verschließen der Flasche ebenfalls etwas griffsicherheit bietet. Der Auslauf der Flasche ist eine einfache Flip-Kappe, die zuverlässig und fest sitzt.

Nachdem der erste Eindruck also durchaus positiv war, musste ich die Flasche natürlich auch ausprobieren. Als ca. 300 ml Milch in die Flasche und ca. 30 – 40 Gramm Eiweißpulver dazu, zugeschraubt und geschüttelt. Ich habe mal ca. 20 Sekunden geschüttelt, da ich Klumpen wirklich hasse. Wohlgemerkt waren die in anderen Flaschen auch nach 40 Sekunden schütteln immer noch vorhanden.

Das Ergebnis hat mich verblüfft. Da war wirklich nichts, was auch nur annähernd nach einem Klümpchen aussah. Der Shake war absolut homogen, ein wenig schaumig und eben ohne Klümpchen. Die Flasche hat ihren Platz bei mir!

Eine Kleinigkeit sollte allerdings noch gesagt werden. Der Hersteller nennt u. a. als Verwendung das Mischen von Energy-Drinks. Oft haben diese Energy-Drinks Zusätze, die Kohlensäure freisetzen, also schäumen. Für derartige Getränke ist die Flasche definitiv nichts. Das liegt schlicht und einfach daran, dass die Flasche kein Überdruckventil hat. Aber was soll’s, Kohlensäure ist eh nicht das Ideale beim Sport.

Die Container

Als ich die GoStak-Container auspackte dachte ich zuerst, dass die Dinger doch reichlich klein sind. Ich war umso mehr überrascht, dass trotzdem genau eine Portion Proteinpulver (ca. 40 Gramm) rein passt. Von daher war die Größenwahl der Container schon mal ein Erfolg.

Was die Container auszeichnet, ist zum einen, dass sie dicht sind und zum anderen sind sie stapelbar. Schön daran ist vor allem, dass zumindest zwei der gestapelten Container exakt in die BlenderBottle passen und zwar mit dem Schneebesen. Das spart Platz.

Wie gesagt, die Container gibt es in verschiedenen Größen und wie die BlenderBottle selbst auch in den verschiedensten Farben. Ich habe auch hier schwarz genommen; black is beautiful!

Fazit

Die BlenderBottle hat mich überzeugt. Sie erfüllt rundum die Erwartungen, die ich an eine Mixerflasche stelle und in der Kombination mit den zugehörigen Containern ist es wirklich eine gelungenes Produkt, was kaum Wünsche offen lässt. Dass die Artikel zudem auch noch spülmaschinenfest sind rundet die Sache für ab. Klare Empfehlung meinerseits!

Feb 112014
 

Nachdem ich mitte Januar eine Testbrille von Rudy Project bekam (vielen Dank noch mal an Optik Kastner) und nach dem Testlauf am 19. Januar dermaßen begeistert war, wurde die Brille Rydon (Rydon Carbon ImpactX Photochromic Red) mit geschliffenen Gläsern bei Optik Kastner (auch bei Facebook) geordert.

Vorletzte Woche war es dann so weit. Das edle Teil kam an und ich war hin und weg. Das Einzige, was mich dann doch erschreckte, war die Dicke der Gläser am Rand. Der Schrecken war aber auch gleich wieder verflogen, da die Brille derart leicht ist, dass es im wahrsten Sinne des Wortes nicht ins Gewicht fällt.

Schon wenn man die Brille in die Hand nimmt, merkt man, dass man da ein Stück Qualitätsarbeit in der Hand hält. Da überzeugt schon die Haptik und man sieht auch auf den ersten Blick die hervorragende Verarbeitung der gesamten Brille. Vergleicht man das mit den Sportbrillen anderer Hersteller, kommen einem die Konkurrenten wie Billigware vom Schwarzmarkt vor (das ist jetzt wirklich keine Übertreibung).

Da die Brille ja Wechselgläser hat, wurden die Gläser auch mal entnommen und auch hier spiegelte sich die hervorragende Verarbeitung wieder. Die Passform der Gläser ist wirklich perfekt und die geschliffenen Gläser fügen sich wirklich nahtlos in den Rahmen. Will man bei der Rydon andere Gläser verwenden, bietet einen Rudy Project eine Vielzahl unterschiedlicher Gläser an.

Die Qualität der Brille zeigt sich dann auch beim Sport. Ich habe mir ja phototrope Gläser bestellt und war natürlich gespannt, auf das Verhalten bei wechselnden Lichtverhältnissen und genau das ist bei der Brille genial. Während des Laufs merkt man quasi nichts davon, dass sich die Tönung der Gläser ändert. Egal in welcher Umgebung man läuft, auch gerade im Wald bei häufig wechselnden Lichtverhältnissen, hat man immer das Gefühl, dass man eine identische Tönung hat. Man bekommt wirklich nichts mit von der Anpassung, sodass ich in der Sonne die Brille auch mal abnahm, um zu sehen, ob sich die Tönung auch wirklich veränderte.

Die ersten Eindrücke mit der neuen Brille sind überzeugend. Ich habe meine Sportbrille gefunden!

meine neue Sportbrille

Feb 062014
 

Gestern musste ich unbedingt meine neuen Laufschuhe testen. Die Saucony Kinvara TR2. Das Muss kam einfach aus der Enttäuschung über die letzten Schuhe (Brooks Cascadia 9) und ich dachte mir, bei diesem Test setze ich meine Erwartungen höher an und deshalb lief ich nahezu ausschließlich Asphalt, was für einen Trail-Schuh nicht gerade der optimale Laufuntergrund ist. Und weil ich schon dabei war, dachte ich mir, mach es noch etwas härter und mach ein Fahrtspiel daraus  😈

Hier sind erst mal die Schuhe.

Wer bei den Kinvara TR2 einen Laufschuh wie den herkömmlichen Kinvara 4 oder eben den Vorgänger Kinvara 3 erwartet, dem sei gesagt, dass auch dieser Schuh eine deutlich härtere und unflexiblere Sohle hat. Das macht das Laufen auf reinem Asphalt natürlich im wahrsten Sinne des Wortes härter. Aber die Sohle ist nich all zu dick und bleibt dadurch flexibel.

Während des Laufes fiel die harte Sohle vor allem beim Bergablaufen auf. Die Stöße sind hier doch deutlich härter, als beim normalen Kinvara und auch bei den Tempoeinheiten merkte man die härte des Schuhs deutlich. Dennoch muss ich sagen, dass dieser Schuh bei mir bleiben wird, da er für Trails mit Sicherheit gut geeignet ist. Die Sohle hat ein Profil, was ein Abrutschen abseits des Asphalts gut verhindert und das Obermaterial ist auch deutlich stabiler als beim normalen Kinvara. Trotz des festeren Obermaterials bleibt der Schuh bequem.

Mit dem Kinvara TR2 ist Saucony ein guter Trailschuh gelungen, der sicherlich potential nach oben bietet, aber für mich derzeit die erste Wahl ist. Der Platz nach oben bezieht sich vor allem auf die harte Sohle, da ich der Meinung bin, dass man das besser machen kann.

Hier die Trainingsdaten vom gestrigen Lauf.

Update: Hier ist der Bericht zum 2. Testlauf mit den Kinvara TR2.