Aug 302013
 

Meinen letzten Lauf musste ich ja aufgrund recht übler Schmerzen in der rechten Wade abbrechen und seitdem versuche ich den Schmerz mit Traumeel Tabletten und Traumeel Salbe in den Griff zu kriegen. Da ich mir aber denke, dass aktive Regeneration besser ist, habe ich mir endlich (der Wunsch war schon länger im Kopf) eine Blackroll zugelegt, mit der ich mich quasi selbst therapieren bzw. massieren kann.

Blackroll

Früher dachte ich ja immer, dass das ziemlicher Klimbim ist, aber nach Lektüre so einiger Lauf- bzw. Triathlonforen dachte ich mir, dass so viel positive Berichte von Sportlern nicht falsch sein können. Heute habe ich mich also erstmals mit diesem neuen Folterinstrument gequält und ich gestehe, der Schmerz war einfach unbeschreiblich.

Aber wie bei jeder guten Massage kam nach dem Schmerz auch die Entspannung und die Durchblutung und ganz ehrlich, man merkt sofort eine Verbesserung am Muskel. Der erste Versuch hat mich schon mal überzeugt und ich werde mich jetzt mal mit der DVD befassen, die dabei war. Mal sehen, was man mit dem Teil noch so alles anstellen kann 😈

Auf jeden Fall werde ich die Blackroll zukünftig nach intensiveren Trainingseinheiten oder Wettkämpfen als Massagemittel benutzen um die malträtierte Muskulatur wieder aufzulockern. Bis jetzt denke ich ganz klar, dass die Anschaffung eine gute Investition ist.

Aug 282013
 

Nachdem ich ja am Samstag meinen ersten längeren Lauf (nach Krankheit) hinter mich brachte, hatte ich am nächsten Tag doch einen kräftigen Muskelkater in den Waden, den ich natürlich nicht weiter beachtete. Als ich gestern nach Feierabend los lief, spürte ich dieses böse Tier immer noch ein wenig, maß dem Ganzen aber keine Beachtung bei. Das sollte sich noch als Fehler herausstellen 👿

Ich lief los – mit neuer Batterie im Pulssensor, um wieder vernünftige Werte bei der Messung zu bekommen (siehe letzter Lauf) – und war am Anfang etwas zu schnell, was ja nicht weiter störte, zumal mir ein Blick auf den Forerunner verriet, dass meine Herzfrequenz sich wieder im normalen Bereich bewegt 😉 Alles lief super und ich fühlte mich wirklich gut. Bei Kilometer drei überlegte ich mir sogar noch, ob ich einen kompletten GA2-Lauf machen soll, aber da begann meine rechte Wade unangenehm zu ziehen und ich beschloss, es etwas langsamer angehen zu lassen.

Leider ging das nur bis Kilometer 6,3 gut. Da spürte ich urplötzlich einen recht unangenehmen Schmerz in der Wade. War wohl ein Krampf aufgrund des Muskelkaters. Der Schmerz war so stark, dass ein weiterer Lauf auf Mittel- und Vorfuß undenkbar war und deshalb machte ich auch nur noch die 7 km voll indem ich auf Fersenlauf umstellte (das ging gerade noch, auch wenn mir das Humpeln deutlich anzusehen war).

Da meine Kinvara 4 sich def. nicht zum Fersenlauf eigenen, lief ich den restlichen Weg nach Hause im Spaziergangtempo. Daheim angekommen setzte ich mich (leicht depremiert) ins Auto und holte mir in der Apotheke Traumeel Salbe und Traumeel Tabletten. Ich hoffe, dass ich mit dieser Kombi die Schmerzen bis zum Wochenende in den Griff bekomme. Ich will wieder laufen!

Hier die Daten vom gestrigen Training.