Mai 072017
 

Heute lief ich einen Wettkampf per App mit, da ich ehrlich gesagt keine Lust hatte extra dafür nach Münschen zu fahren 😎

vor dem Lauf

Es war der World Run 2017, der wie üblich unter dem Motto lief „Run for those who can’t“. Alle Einnahmen aus dem Event gehen zu 100% in die Rückenmarksforschung, was ich persönlich eine sehr gute Sache finde.

Ich lief heute um Punkt 13 Uhr los und legte viel zu schnell los. Die ersten 8 Kilometer lief ich mit einer Pace von unter 5 und das war einfach zu schnell. Dieses Tempo rächte sich dann ab Kilometer 13. Ab da musste ich dann immer wieder Gehpausen einlegen.

die Brücke

Meine Beine hätten da durchaus locker weitermachen können, nur der Rest meines Körpers ist einfach noch nicht so weit. Am Ende kam ich dann immerhin auf 20,1 Kilometer. Mein Ziel war eigentlich 21 Kilometer …

Warum habe ich dieses Ziel nicht erreicht? Nun, ich habe da 4 Gründe dafür ausgemacht:

  1. Die 5 Bier von gestern.
  2. Das Schäuferla gestern.
  3. Das viel zu hohe Anfangstempo.
  4. Keine Gelpacks dabei

Aber was soll’s? Es war ein – für mich – großartiger Lauf, der mir gezeigt hat, dass ich wieder auf einem guten Weg zu einer besseren Form bin.

Hier sind die Daten des Laufs, die ich allerdings auch aus zwei Aufzeichnungen zusammenschustern musste.

Mai 052015
 

Am letzten Sonntag war es also endlich wieder so weit: der Tag des 7. Weltkulturerbelaufes war endlich da! Ich bin ja eigentlich eher der Wettkampfmuffel, aber der Weltkulturerbelauf ist so ein Ereignis, an dem ich wirklich teilnehmen muss und auch will.

Startmaterial

Startmaterial

Im Vorfeld des Weltkulturerbelaufs war bei mir natürlich auch Training angesagt, was leider nicht so lief, wie ich das gerne gehabt hätte. Ich dachte mir letztes Jahr nach meinem Marathon in Fürth noch, mein neues Ziel für den 7. WKEL ist die Sub 90. Das war zwar ehrgeizig, aber meiner Meinung nach durchaus erreichbar. Die Schmerzen in meiner Leiste (wie sich herausstellte, eine Schambeinentzündung) machten aber ein hartes Training, was dafür nötig gewesen wäre, unmöglich.
Aber aufgeben wollte ich auch nicht und deshalb setzte ich mir ein neues Ziel und das war 1:45:00 für den Halbmarathon. Das musste einfach drin sein! Bei der Trainerin ist das einfach ein Muss; Julia, vielen Dank für alles!

Als wir am Sonntag dann zum P&R-Parkplatz am Heinrichsdamm fuhren und dort auch parkten, packte mich mal kurz der Groll. Zwar waren die Shuttlebusse umsonst, aber es wurde regulär Parkgebühr erhoben. Ich kann das nicht ganz nachvollziehen, da der Parkplatz normalerweise am Sonntag ziemlich leer ist und schließlich ist der WKEL ja auch eine gute Werbung für Bamberg. Vielleicht überlegen sich das die Stadtwerke Bamberg ja mal für den (hoffentlich) nächsten WKEL.

Stadtwerke Bamberg ...

Stadtwerke Bamberg …

Die Organisation rund um den WKEL (auch was die Shuttlebusse angeht!) war wieder einmal grandios und ich behaupte mal, dass das Team des WKEL wirklich verdammt gute Arbeit geleistet hat.
Nur eine Sache werde ich wohl nicht (nie!) so ganz verstehen: bei über 3000 Startern eine Startgasse, bei der nur 2 Läufer auf einmal durchlaufen können, ist etwas daneben. Wenn man den Stau bei der Altenburg wirklich bekämpfen will, würde ich persönlich Startblöcke definieren und für die vorderen Startblöcke auch einen Nachweis verlangen, dass der- oder diejenige die Zeit auch schaffen kann (durch andere Läufe). Das könnte man bereits bei der Anmeldung mit einbeziehen und dem entsprechenden Starter eine Markierung auf der Startnummer geben. Soll aber nur als Verbesserungsvorschlag verstanden werden 😎 Die Organisation war wirklich großartig!

Die Atomsphäre war trotz des erstmals miesen Wetters (Regen und nicht warm) wieder einmal hervorragend. Als wir beim Maxplatz eintrudelten, waren gerade die Kids unterwegs und die Menge tobte. Diese Menschenmassen reißen einen einfach mit und ich wollte ehrlich gesagt nur noch eins: LAUFEN!
Aber erst mal war warten angesagt. Ich wartete erst mal den Start des 10,9 km-Laufs ab, bei dem Göga mit lief und dann verging eine weitere Stunde, bis endlich um 15:30 Uhr der Startschuss für meinen Lauf durch die Startgasse donnerte.



Der Lauf war super. Der Regen hätte nicht unbedingt sein müssen, da dadurch das Kopfsteinpflaster in der Altstadt wirklich richtig fies wurde und wohl auch den einen oder anderen Läufer zu Fall brachte, aber die Temperatur war fürs Laufen optimal.
Was mich wirklich überraschte, waren die vielen Zuschauer entlang der gesamten Strecke, die trotz des schlechten Wetters (zumindest für Zuschauer) nach Bamberg kamen, um uns Läufern beizustehen. Liebes Puplikum beim WKEL, ihr seid wirklich mit Abstand das beste Puplikum, das ich bis jetzt bei einem Laufwettkampf gesehen habe! Danke euch allen!!!
Nichts desto Trotz muss man die Strecke alleine laufen. Die Zuschauer unterstützen einen, aber sie tragen dich nicht 😉 Und die Strecke des WKEL kann einem durchaus auch Demut lehren. Wer die ersten 7 Kilometer zu schnell angeht, darf die restlichen 14 km Buse tun 😈  Wer es richtig macht, hat nach den Schmerzen der Aufstiege einen guten Lauf vor sich, bis dann der Dom und der Jakobsberg kommen, die einem doch noch mal einiges abverlangen.
Nach der Jakobskirche wird dann der Endspurt eingeleitet. Ich muss gestehen, dass ich bei dem Lauf durch die Alte Hofreit doch etwas Bammel wegen des Kopfsteinpflasters bekam. Da war es schon rutschig 😯  Aber es lief alles gut und spätestens ab der Oberen Brücke war dann quasi Zielkanal angesagt. Ab hier wird man wirklich fast getragen von den Menschen, die einem zujubeln. Einfach top!!! 😀

Als ich den Zielbogen sah, fiel mein Blick auf die Uhr mit der Bruttozeit und ich konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen. Die Uhr zeigte eine Zeit von 1:40:12. Mein Ziel, die 1:45:00 habe ich erreicht und sogar deutlich unterschritten. Meine Nettozeit betrug 1:39:02! Damit war ich fast 7 Minuten schneller als beim WKEL 2013 (1:45:54). Ich freu mich wie’d Sau und werde es diese Woche mit dem Training mal ganz ruhig angehen lassen; vielleicht am Donnerstag wieder  😉

Am meisten freute es mich, die ganzen Leidensgenossen zu sehen: Julia, Jessi, Ben (HAMMERZEIT!!!), Elke (Glückwunsch zum dritten Platz!), Sascha, Roland (Sub 90; Wahnsinn!) und, und, und …
Elisabeth sah ich leider nicht mehr, aber ich sah, was sie erreichte. Elisabeth, herzlichen Glückwunsch zum 1. Platz deiner Altersgruppe! Wahnsinn!

Hier ist noch meine Aufzeichnung des Laufs.

Natürlich gibt es auch eine Urkunde: Weltkulturerbelauf 2015 – Urkunde von Marco, 21,1 km

Jul 032014
 

Meine Erlebnisse beim Metropolmarathon in Fürth habe ich ja bereits ausführlich beschrieben und ich bin immer noch stolz auf mich  😎

Ich hab da mächtig Dopamin verschwendet!!!

Leider musste ich feststellen, dass es seitens des Veranstalters keine Zieleinlaufbilder oder -videos gibt. Finde ich ein bisschen schade, aber ist eben so. Ein paar Bilder von mir gibt es aber und die gibt es jetzt hier zu sehen.

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Jun 292014
 

Das war er also: Mein erster Marathon  😎

Als ich heute morgen aufstand, hatte ich ein ganz kleines bisschen Bammel vor dem heutigen Wettkampf. Das hatte wohlgemerkt nichts mit der bevorstehenden Distanz oder der geplanten Zeit zu tun, sondern einfach damit, dass sich der Schmerz im linken Bein wieder meldete und ich wirklich ein bisschen Angst hatte auszufallen. Aber das passierte ja glücklicherweise nicht. Aber eins nach dem anderen …

Ursprünglich plante ich ja, den Marathon mit einer Zielzeit von 3:40 zu finishen. Ich war einfach der Meinung, dass das für den ersten Marathon, den ich dazu noch ohne spezielles Trainingsprogramm bestritt, absolut OK wäre. Aber dann kam da eine gewisse Julia Emmler und setzte mir den Floh ins Ohr, dass ich auch 3:30 packe  und ich mich was trauen solle. Hörte ich da am Ende so eine Art „Mimimi“ heraus? Klar! Und zwar überdeutlich  😈

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