Apr 302018
 

Gestern machte ich mich wieder zu einem Lauf auf, um ein wenig an der Beach Front entlang und dann in das Naturschutzgebiet bis zum Leuchtturm am Cape Recife zu laufen.

Der Lauf selbst war wirklich schön und die Seeluft (fast ohne Blütenstaub) war einfach genial. Wären da nicht die zwei geschäftlichen Anrufe gewesen. Der zweite Anruf war gerade kurz nach dem Umkehrpunkt und mir wurde gesagt, dass ich wohl noch mal in die Firma muss.
Also noch einen Zahn zugelegt und wieder zurück zum Hotel gelaufen. Aber OK, mehr wollte ich ohnehin nicht laufen …

Als ich dann im Werk war, wurde ich von einem lokalen Kollegen gefragt, wo ich laufen war und ich erklärte es ihm. Selten sah ich eine Kinnlade so weit runterfallen und ich dachte mir “naja, knappe 16 Kilometer sind jetzt ja nicht so der Hit” und deshalb fragte ich, was lost ist. Er meinte, dass ich da bitte nie wieder hinlaufen soll; zumindest nicht alleine. Auf die Frage nach dem warum, sagte er mir, dass auf dem Weg dahin öfter mal Leute ermordet werden von Obdachlosen, die in den Büschen neben der Straße leben.
OK, das war es dann wohl mit dieser Laufstrecke 🙁 Aber man muss es ja nicht unbedingt herausfordern. Werde ich mich mal an die Strecken halten, die mir von ihm empfohlen wurden.

Hier sind noch die Daten vom Lauf.

Apr 282018
 

Gestern absolvierte ich meinen ersten Lauf auf dieser Dienstreise in Port Elizabeth. Was soll ich sagen? Es war herrlich so nahezu ohne Blütenstaub in der Luft zu laufen. Nur der Geruch vom Meer und keinerlei Probleme mit Allergie usw.

Ich wollte so ca. 10 Kilometer laufen und daher lief ich ca. 5 Kilometer in Richtung Leuchtturm und kehrte dann wieder um. Am Wendepunkt lief mir doch dann tatsächlich ein kleiner Affe über die Straße. Leider gab es kein besseres Bild. Der kleine Kerl hatte etwas Angst 😉

Begegnung der anderen Art

Auf dem Rückweg lief ich quasi direkt in den Sonnenuntergang und das war wirklich genial …

Hier sind noch die Daten des Laufes.

Apr 062017
 

Nachdem ich mich am Montag der elsässischen Völlerei eines Mehrgängemenüs hingab, musste ich am Dienstag zumindest ein wenig Buse tun. Also ein wirklich karges Frühstück und die Mittagspause fiel auch aus. Ich hätte keinen Bissen runter bekommen, da ich immer noch voll war.

Abends, vor dem recht einfachen Abendessen, ging ich dann auch eine kleine Runde laufen. Klein, weil ich mit den FiveFingers lief. Das war mein Glück. Im Elsass ist alles, wirklich alles, in voller Blüte. Die Luftt duftet, ist aber eben zum Laufen verdammt schwer zu atmen. Von daher war ich froh, dass ich mich zu einem kurzen Barfußlauf entschieden habe. Und, um der Wahrheit die Ehre zu geben, die 4,6 Kilometer waren fast ein wenig zu viel. Meine Waden waren danach verdammt hart 🙄

Hier sind die Daten des Laufs.

Nov 032016
 

Vergangene Woche durfte (dienstdeutsch für musste) ich dienstlich mal wieder die Welt erkunden. Dieses Mal ging es nach Südafrika und natürlich musste ich dort auch laufen. Schließlich will man ja mal die Umgebung erkunden. Direkt nach dem morgentlichen Whale-Watching ging ich also laufen und zwar mit dem Ziel, lediglich 6 km zu laufen. Überflüssig zu erwähnen, dass ich für diese 6 km natürlich nichts zu trinken dabei hatte.

Ich lief also mal los, rechts weg vom Hotel an der Küste entlang und kam nach ca. 3 km an einen kleinen Leuchtturm. Wäre ich nach Plan gelaufen, wäre jetzt der Wendepunkt gewesen. Aber die Gegend war schön; zu schön (siehe Bilder), um den Lauf jetzt schon in Richtung Hotel anzutreten.

Also lief ich einfach weiter bis es irgendwann nicht mehr ganz so schön war. Aber wer macht den Umkehrpunkt an einer Stelle, die nicht schön ist? Eben. Also weiter. Irgendwann kam ich dann an eine Schranke zu einem Naturpark und ich fragte, ob ich da rein laufen dürfte und was es da zu sehen gibt. Die Antwort war, dass ich natürlich laufen dürfte und Vögel, wunderschöne Natur und einen Leuchtturm zu sehen bekäme. Toll, dachte ich mir und fragte, wie weit es zum Leuchtturm ist. Knappe 2 Kilometer war die Antwort. Ich dachte mir, dass ich das noch mitnehme, ach wenn ich bereits 5,5 meiner geplanten 6 Kilometer hinter mir hatte.

Am Leuchtturm angekommen, waren es dann exakt 8 Kilometer und nun kam der Rückweg und der ging gegen die Sonne und mir troff der Schweiß in Strömen vom Gesicht. Und das war dann auch der Zeitpunkt, an dem mir die folgenden Punkte bewusst wurden:

  • Südafrika hat def. eine stärkere UV-Strahlung als Mitteleuropa
  • Ich hatte keinen Sonnenschutz im Gesicht
  • Schweiß wirkt wie eine Linse
  • Ich habe nichts zu trinken und …
  • … noch 8 km zu laufen.

Ich entschloss mich also die Pace etwas hoch zu schrauben, um vor allem dem Durst zuvor zu kommen, der übrigens stärker wurde, als ich an hunderten Menschen beim BBQ (in Afrikans “Braaivleis”) vorbei kam, die nahezu alle eisgekühltes Bier hatten.

Als ich dann schließlich wieder beim Hotel war, gab es drei Dinge, die ich im Sinn hatte und ich verwirklichte alle:

  • schnell was trinken und Eiweiß aufnehmen
  • duschen
  • zu Barny’s und ein eiskaltes Bier trinken (gezapft bei -2 °C)
Wohl verdient!

Wohl verdient!

Ich hatte nach dem bislang südlichsten Lauf meines Lebens einen Sonnenbrand im Gesicht, wie nie zuvor. Die nächsten 2-3 Tage hatte ich auch körperliche Probleme, da es wohl nicht nur Sonnenbrand, sondern Sonnenstich war, aber es war es wert 😈

Hier sind die Daten des südlichsten Laufs.

Am Donnerstag drauf kam ich früh um 5:40 Uhr noch mal zum laufen. Nichts Besonderes, nur ein wenig der Küstenstraße mit den FiveFingers entlang. Unglaublich, wieviele Menschen hier um diese Uhrzeit laufen!

Die Daten des Morgenlaufs.

Jun 262016
 

Nachdem vorletzte Woche totale Laufpause angesagt war und die Woche davor auch kaum was ging, hoffe ich jetzt mal, dass die ganzen Wehwehchen überwunden sind und ich jetzt endlich wieder meine Form langsam aber stetig aufbauen kann.

Leider bin ich immer noch etwas blogfaul und deswegen gibt es auch dieses Mal wieder nur eine Zusammenfassung der Woche.

Am Dienstag durfte ich für ein zweitägiges Seminar nach Bad Windsheim fahren und da die Gegend um Bad Windsheim herum relativ schön ist und ich dort auch schon laufen war, schnappte ich mir nach dem Seminar meine Laufschuhe und ging eine Runde auf dem Steigerwald Panoramaweg laufen.

Hier sind die Daten des Laufs.

Am Donnerstag war es – gelinde ausgedrückt – etwas heiß, aber ich wollte trotzdem laufen und deshalb dachte ich mir, ich laufe nur eine kleine Runde durch den Wald, dafür aber mit meinen FiveFingers.
Die Hitze war zwar wirklich mörderisch, aber es war dennoch schön.

Die Laufdaten vom Donnerstag.

Am gestrigen Samstag lief ich dann wieder zehn Kilometer. Da es wieder so heiß war, lief ich dieses Mal die Strecke in umgekehrter Richtung, da ich der Meinung bin, dass sie so irgendwie einfacher von den Höhenmetern her ist, aber das ist wohl Einbildung.
Bei Kilometer 8 in Kreuzschuh war ein längerer Plausch mit Sabine und Volker nötig 🙂 Muss auch mal sein 🙂

Hier sind die Daten des Laufes.

Ich weiß nicht, was mich heute geritten hat, aber irgendetwas trieb mich wieder raus zum Laufen. Das war, im Nachhinein betrachtet, ein Fehler. Ich lief heute aber nur ca. sieben Kilometer und das reichte auch vollkommen. Ich war danach schlapp, wie früher nach 30 km.

Die Daten vom Sonntag.

Die nächsten zwei Tage werde ich jetzt erst mal Laufpause machen. Ich muss einfach ein wenig regenerieren. Es war zu viel in dieser Woche, vor allem wegen der Hitze.