Feb 282018
 

Ich denke mal, dass es jedem halbwegs ambitionierten Läufer (oder generell allen Sportlern) klar ist, dass die Zufuhr von Magnesium über die tägliche Nahrungsaufnahme keinesfalls ausreicht. Wobei ich persönlich der Meinung bin, dass eine zusätzliche Aufnahme von Magnesium allen Menschen, nicht nur Sportlern, gut täte. Warum? Weil man einen Magnesiummangel leider nicht ohne weiteres testen kann (zumindest nicht über einen Bluttest) und die Folgen eines Magnesiummangels wirklich nicht zu unterschätzen sind.

Hinweis: Der Artikel enthält Affiliate-Links, die auf Produkte der Firma edubily UG verweisen.

Magnesiummangel ist nicht ganz ohne

Wie wichtig eine ausreichende Zufuhr von Magnesium ist, zeigt sich schon alleine in den möglichen Auswirkungen eines Magnesiummangels:

  • Muskelkrämpfe (u. a. Wadenkrämpfe, Krämpfe der Kaumuskulatur)
  • Muskelzucken (Benigne Faszikulation, z. B. Lidzucken)
  • Reizbarkeit
  • Müdigkeit
  • rasche Erschöpfbarkeit
  • innere Unruhe
  • kalte Füße
  • Kopfschmerzen
  • Mattigkeit/Energielosigkeit
  • Geräuschempfindlichkeit
  • Grübeleien
  • Verwirrtheit
  • Taubheitsgefühl in den Händen und Füßen
  • übermäßiges Schlafbedürfnis
  • Herzklopfen, Herzjagen
  • Schwächegefühl
  • Kreuz- und Rückenschmerzen
  • Durchblutungsstörungen

Jeder, der sich ständig müde fühlt, kalte Finger hat oder generell mit den oben genannten Symptomen recht gut vertraut ist , sollte sich wirklich mal überlegen, wie es denn so um seinen Magnesiumhaushalt bestellt ist. Evtl. könnte man da sich so manchen Arztbesuch sparen, wenn man einfach mal den Magnesiumbedarf des eigenen Körpers deckt.
Bitte macht auch nicht den Fehler, anzunehmen, dass ihr gut mit Magnesium versorgt seid, weil das in irgendeinem Bluttest steht. Leider kann man im Blut nämlich nur einen wirklich desaströsen Magnesiummangel nachweisen, da erst wenn alle Speicher im Körper geleert sind, ein Mangel im Blut nachweisbar ist.

Wie kann ich den Bedarf an Magnesium decken?

Bislang kaufte ich mir zur Nahrungsmittelergänzung Magnesiumcitrat, was vom Körper wohl am besten aufgenommen wird. Leider hat dieses Magnesiumcitrat (bei mir zumindest) den Haken, dass es relativ schnell auch recht gut abführt; zumindest in der Dosis, die ich für mich angemessen halte. Genau aus diesem Grund sah ich mich mal nach Alternativen um, da ich die Magnesiumdosis keinesfalls senken wollte, aber die Konsistenz gewisser Ausscheidungen wieder auf einem normalen Niveau haben möchte 😉

Ich lese bereits seit längerem die Artikel bei edubily.de, die ich übrigens jedem, der sich für seinen Körper bzw. dessen Gesundheit interessiert, sehr empfehlen kann, da es Chris von edubily wirklich hervorragend versteht, sein Wissen aus der Biochemie auch für den Otto-Normalverbraucher verständlich zu machen.
Nun sah ich bzw. bemerkte ich erst kürzlich, dass edubily mittlerweile auch selbst Produkte anbietet. Unter anderem ist da auch Magnesium dabei, was es sowohl als Kapseln als auch als Pulver gibt. Das Magnesiumpulver* gibt es noch nicht all zu lange, daher testete ich das Magnesiumpräperat, welches mit Vitamin B6 angereichert ist, erst mal als Magnesium-Kapseln*.

Jede Kapsel enthält

  • 400 mg Magnesium-Bis-Glycinat (davon 40 mg reines Magnesium)
  • 151 mg Tri-Magnesium-Di-Citrat (davon 23,3 mg reines Magnesium)
  • 80 mg Magnesium-Carbonat (davon 20 mg reines Magnesium)
  • 0,7 mg Vitamin B6

Das heißt, dass ich mit jeder Kapsel 83,3 mg reines Magnesium zu mir nehme. Da ich täglich ca. 750 mg Magnesium brauche bzw. will, heißt das, ich schlucke täglich neun dieser Kapseln und das auf dreimal verteilt in einem Abstand von ca. vier Stunden. Die Verteilung ist deshalb wichtig, weil natürlich auch diese Kapseln zu einem recht flüssigen Stuhl führen, wenn man diese Dosis auf einmal zu sich nimmt 😉

Übrigens ist das die Dosis, die ich für mich gewählt habe. Es gibt auch Zeiten, da werde ich auch mehr zu mir nehmen. Zum Beispiel dann, wenn ich wieder lange Läufe über 25 km mache, da ich dann auch wieder mehr Magnesium verbrauche. Letztlich muss das jeder für sich selbst ausprobieren.

Ist das für mich neue Produkt besser?

Meine subjektive Meinung sagt ganz klar ja. Da ist zum einen die Tatsache, dass ich nun keinerlei Probleme mehr mit den Ausscheidungen habe und zum anderen blubbert es auch nicht mehr so in meinem Magen, was bei der Einnahme von reinem Magnesiumcitrat immer der Fall und teilweise wirklich recht unangenehm war.

Eine nette Nebensache ist dabei, dass man mit dem Produkt von edubily auch gleich seinen Vitamin B6-Bedarf komplett abdeckt. Das ist zwar bei mir nicht unbedingt der ausschlaggebende Punkt, ist aber doch eine nette Begleiterscheinung.

Ich werde wohl bei dem Magnesium von edubily bleiben, auch wenn ich zukünftig auf das Pulver* umsteigen werde, da mir diese Kapselfutterei einfach nicht so liegt. Ich denke da jedes mal, dass ich davon auch satt werden könnte 😉

Weiterführende Informationen

Jedem, der sich mit dem Thema näher beschäftigen möchte, lege ich diesen Artikel bei edubily.de* ans Herz, da er wirklich sehr gut erklärt, wozu wir Magnesium brauchen und was passiert, wenn wir es nicht bekommen: http://edubily.de/magnesium/

*Bei den mit * gekennzeichnteten Links handelt es sich um Affiliatelinks.